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13. April 2026

Volkswagen Powerdays, Snap kaut Berliner Startup und vieles mehr... | KW11

Über diese Episode

Die Startup-Welt war in der 11. Kalenderwoche wieder in Bewegung – von Automobilriesen, die elektrisch durchstarten, bis hin zu Übernahmen in Berlin. Hier sind die wichtigsten Entwicklungen, die jeder Gründer auf dem Schirm haben sollte.

Volkswagens Elektrooffensive nimmt Fahrt auf

Volkswagen hat seine Elektrostrategie weiter konkretisiert und zeigt, wie traditionelle Automobilhersteller den Wandel zur E-Mobilität vorantreiben. Die Powerdays des Konzerns verdeutlichen: Hier geht es nicht nur um einzelne Modelle, sondern um eine komplette Transformation der Automobilindustrie. Für Startups im Mobility-Bereich bedeutet das sowohl Konkurrenz als auch neue Kooperationsmöglichkeiten.

Zalando profitiert vom Corona-Boom

Der Berliner Online-Modehändler konnte 2020 ein starkes Wachstum verzeichnen. Die Pandemie hat den E-Commerce-Trend massiv beschleunigt und Zalando zu einem der großen Gewinner gemacht. Das zeigt: Unternehmen, die bereits digital aufgestellt waren, konnten die Krise als Katalysator nutzen.

Snapchat übernimmt Berliner Startup

Ein weiterer Exit aus der deutschen Startup-Szene: Snapchat hat sich ein Berliner Startup einverleibt. Solche Übernahmen durch Tech-Giganten sind für die deutsche Gründerszene wichtige Signale – sie zeigen internationale Aufmerksamkeit für lokale Innovation und schaffen gleichzeitig Präzedenzfälle für Bewertungen.

Uber muss britische Fahrer anstellen

In Großbritannien werden Uber-Fahrer nun als Angestellte klassifiziert. Diese Entscheidung könnte Signalwirkung für andere Märkte haben und das Geschäftsmodell von Gig-Economy-Unternehmen grundlegend verändern. Für Startups in diesem Bereich wird es wichtiger denn je, Arbeitsrechtsfragen von Anfang an mitzudenken.

Amazon Care expandiert

Amazons Gesundheitsdienst Amazon Care soll bald US-weit verfügbar werden. Der E-Commerce-Riese dringt immer tiefer in traditionelle Branchen vor und zeigt, wie Platform-Companies ihre Reichweite nutzen können, um neue Märkte zu erschließen.

Österreichs erstes Einhorn

Auch aus Österreich gibt es positive Nachrichten: Das Land hat sein erstes Unicorn hervorgebracht. Das zeigt, dass erfolgreiche Startups nicht nur in den bekannten Hubs entstehen, sondern sich das Ökosystem europaweit entwickelt.

Weitere Highlights der Woche

Rakuten sicherte sich eine Milliardenfinanzierung und unterstreicht damit die Ambitionen des japanischen Konzerns. Bird, der E-Scooter-Anbieter, expandiert in über 50 neue Städte – ein Zeichen dafür, dass die Mikromobilität trotz Corona-bedingter Rückschläge weiter wächst.

YouTube schärft derweil seine Konkurrenz zu TikTok und zeigt, wie etablierte Plattformen auf neue Herausforderer reagieren. Der Kampf um die Aufmerksamkeit der Nutzer wird intensiver.

Fazit

Die Woche zeigt: Innovation passiert überall – von traditionellen Autoherstellern über E-Commerce-Giganten bis hin zu Berliner Startups. Für Gründer bedeutet das sowohl neue Chancen als auch verschärfte Konkurrenz. Wer mithalten will, muss am Ball bleiben und die Entwicklungen seiner Branche genau verfolgen.

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