13. April 2026
Wie LinkedIn mein Leben veränderte: Von der geplatzten Karriereblase zum erfolgreichen Podcast
Über diese Episode
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Als LinkedIn mich anrief und fragte, ob ich Teil einer Kampagne werden möchte, stellte sich für mich gar nicht erst die Frage, es nicht zu tun. LinkedIn ist für mich das Netzwerktool schlechthin – es schafft Kontakte und verbindet Menschen auf eine vollkommen andere Art als die übrigen sozialen Netzwerke.
Von der Karriereblase zur eigenen Motivation
Vor drei Jahren brach ich mein Studium der Wirtschaftsmathematik ab. Mit diesem Schritt platzte auch meine Blase des karrierebestimmten Erfolgskletterers – oder besser gesagt, ich ließ sie bewusst platzen. Ohne damals groß etwas von persönlichen Werten zu wissen, spürte ich schnell, dass sich in mir etwas sträubte. Der eingeschlagene Weg fühlte sich schlichtweg nicht zielführend an.
Ich beschloss, die universitäre Theorie zu überspringen und stattdessen meiner Hands-on Mentalität zu folgen. Schnell kristallisierte sich heraus: Um erfolgreich zu werden, musst du von erfolgreichen Menschen lernen. Genauso schnell stellte ich fest: Im deutschsprachigen Raum gab es kaum jemanden, der von seiner Erfolgsstory, seinen Problemen und Lösungen berichtete.
Die Geburt des Jungunternehmer Podcasts
Nichts leichter als das, dachte ich mir – dann nehme ich das nun selbst in die Hand. So startete ich im zarten Alter von 19 Jahren den Jungunternehmer Podcast. Es war nie mein ausgesprochenes Ziel, den erfolgreichsten Podcast für junge Unternehmer im deutschsprachigen Raum zu schaffen. Es war lediglich meine Motivation, jungen Menschen wie mir einen Zugang zu Wissen, Lösungen und Erfahrungen zu ermöglichen.
Gepaart mit unbändiger Neugierde, mordsmäßigem Spaß und meinem unbezwingbaren Willen zu lernen, veröffentlichte ich eine Podcastfolge nach der anderen. Mein Antrieb war mein eigener Wissensdurst und die frei zugängliche Skalierung einer der wichtigsten Ressourcen der Welt. Denn Wissen ist bekanntlich Macht – doch angewandtes Wissen ist die Verwirklichung dieser Macht.
LinkedIn als Türöffner
Viele Probleme können einfach gelöst werden, indem man sich Leute sucht, die sie bereits gelöst haben. Ich bin ein naiver 21-Jähriger, aber ich kenne Menschen, die anderen helfen können. Und wenn ich noch keine kenne, dann lerne ich sie eben kennen. Menschen nachhaltigen und weitblickenden Mehrwert zu schaffen ist für mich das größte Geschenk, das ich mir selbst machen konnte.
Tatsächlich war es LinkedIn, das mir all diese Kontakte ermöglicht hat. Diesem Tool verdanke ich die Grundmauern meines heutigen geschäftlichen als auch persönlichen Daseins. LinkedIn ist der Grund, wieso ich überhaupt der bin, der ich heute bin und dort bin, wo ich heute bin.
Geld war nie der Antrieb
Immer wieder werde ich gefragt, ob ich mit dem Podcast denn auch Geld verdiene. Je öfter mir diese Fragen gestellt wurden, desto mehr fing ich an, mich damit zu beschäftigen. Geld war zu keinem Zeitpunkt mein Anreiz. Als Investmentbänker sähe meine finanzielle Zukunft sicher rosig aus – aber ich entschied mich ja bewusst dagegen, um meiner eigenen Neugier und inneren Motivation zu folgen. Geld war stets neben- bis untersächlich.
Als sich nach zwei Jahren meine Expertise im Bereich des Podcasts etabliert hatte und sich die Anfragen nach Workshops, Talks und Ähnlichem häuften, erkannte ich die Möglichkeiten, die sich daraus ergaben. Doch der ursprüngliche Antrieb – Wissen zu teilen und anderen zu helfen – blieb immer im Vordergrund.
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