13. April 2026
Micha Fritz, Viva con Agua: Wie aus Pfandbechern eine internationale Wasserbewegung wurde
Über diese Episode
Von Festivalbechern zur internationalen Organisation
Wasser ist ein Menschenrecht – diese einfache, aber kraftvolle Botschaft steht im Mittelpunkt von Viva con Agua. Micha Fritz, einer der Mitgründer dieser bemerkenswerten Initiative, zeigt eindrucksvoll, wie aus einer simplen Idee eine internationale Bewegung entstehen kann.
Die Geschichte von Viva con Agua beginnt im Jahr 2005, zunächst noch als kleines Projekt. Vier Gründer und einige Helfer sammelten damals nach Festivals Pfandbecher und spendeten den Erlös für den guten Zweck. Was simpel klingt, war der Grundstein für eine Organisation, die heute in diversen Ländern vertreten ist und Stars wie Ed Sheeran oder Billie Eilish zu ihren Botschaftern zählt.
Der Weg zum Erfolg: Hartnäckigkeit und strategisches Wachstum
Aus dem ursprünglichen Pfandbecher-Projekt entwickelte sich über die Jahre ein vielfältiges Portfolio. Viva con Agua brachte eigenes Klopapier und eigenes Wasser auf den Markt, organisierte Basketballturniere und vieles mehr. Heute ist die Organisation in der Jugendkultur jedem ein Begriff – ein Erfolg, der auf 15 Jahre Hartnäckigkeit und Konsequenz zurückzuführen ist.
Ein entscheidender Erfolgsfaktor war der strategische Umgang mit prominenten Botschaftern. Statt einfach nur kostenlose Leistungen zu fordern, sorgte Viva con Agua dafür, dass bekannte Persönlichkeiten zunächst einen Mehrwert von der Zusammenarbeit hatten. Diese Win-Win-Mentalität führte dazu, dass sich viele Stars authentisch für die Sache engagieren, anstatt nur oberflächliche Unterstützung zu leisten.
Der neue Viva con Agua Social Business Club
Ein besonders interessanter Moment des Interviews war die spontane Entstehung einer neuen Initiative. Micha Fritz und Podcast-Host Fabian Tausch beschlossen gemeinsam, den "Viva con Agua Social Business Club" ins Leben zu rufen. Das Konzept ist denkbar einfach: Unternehmer spenden 1% ihres jährlichen Umsatzes oder Gewinns an Viva con Agua und werden Teil einer Community von gleichgesinnten Unternehmern.
Fabian Tausch ging mit gutem Beispiel voran und verpflichtete sich direkt im Interview dazu, 1% seines Umsatzes zu spenden. Diese spontane Zusage zeigt, wie überzeugend die Mission von Viva con Agua ist und wie einfach es sein kann, als Unternehmer gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.
Wie Unternehmer Teil der Bewegung werden können
Interessierte Unternehmer, die dem Viva con Agua Social Business Club beitreten möchten, können sich direkt an Fabian wenden – entweder per DM auf Instagram (@fabian.tausch) oder per E-Mail mit dem Betreff "Viva con Agua Social Business Club" an fabian@jungunternehmerpodcast.com.
Alle Mitglieder werden in einer LinkedIn-Gruppe zusammenkommen, wo langfristig neue Ideen entstehen und regelmäßige Treffen organisiert werden sollen. So entsteht nicht nur ein Spendennetzwerk, sondern eine echte Community von Unternehmern, die sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten für den Zugang zu sauberem Trinkwasser einsetzen.
Lehren für Gründer
Die Geschichte von Viva con Agua liefert wertvolle Erkenntnisse für jeden Gründer:
- –Klein anfangen ist völlig in Ordnung: Aus dem simplen Pfandbecher-Sammeln wurde eine internationale Organisation
- –Authentizität zählt: Prominente Botschafter engagieren sich, weil sie echten Mehrwert sehen, nicht wegen oberflächlicher Anfragen
- –Durchhaltevermögen ist entscheidend: 15 Jahre kontinuierliche Arbeit führten zum heutigen Erfolg
- –Community-Building: Der neue Social Business Club zeigt, wie wichtig es ist, Gleichgesinnte zu vernetzen
Viva con Agua beweist, dass soziales Unternehmertum nicht nur funktioniert, sondern auch skalierbar ist. Die Kombination aus klarer Mission, strategischem Vorgehen und authentischen Partnerschaften macht die Organisation zu einem inspirierenden Beispiel für jeden, der gesellschaftlichen Impact schaffen möchte.
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