13. April 2026
Meine Fuck-Up Story | Gründerstories
Über diese Episode
Heute wird es persönlich. Statt eines Interviews teile ich meine eigene Fuck-Up Story – eine Geschichte über gescheiterte Ambitionen, wichtige Lektionen und die Erkenntnis, dass nicht jedes Projekt zum Erfolg führt.
Das Young Entrepreneurs' Program bei der CODE University
Wer meinen Weg länger verfolgt, weiß, dass ich 2019 mit der CODE University of Applied Sciences das Young Entrepreneurs' Program (YEP) gestartet habe. Es war ein ambitioniertes Projekt, das jungen Gründern eine Plattform bieten sollte, ihre unternehmerischen Fähigkeiten zu entwickeln und erste Schritte in die Startup-Welt zu wagen.
Die CODE University, bekannt für ihre innovativen Ansätze in der Bildung, schien der perfekte Partner für dieses Vorhaben zu sein. Die Vision war klar: Ein Programm schaffen, das die Lücke zwischen theoretischem Wissen und praktischer Gründungserfahrung schließt.
Warum YEP heute nicht mehr existiert
Doch heute gibt es das Young Entrepreneurs' Program nicht mehr. Wie konnte es dazu kommen? In dieser Episode erkläre ich offen und ehrlich, welche Faktoren zum Scheitern des Projekts geführt haben.
Oft sind es nicht die großen, offensichtlichen Probleme, die ein Projekt zum Scheitern bringen, sondern eine Kombination aus kleineren Fehlentscheidungen, falschen Annahmen und ungünstigen Umständen. Genau diese Details teile ich in meiner Fuck-Up Story.
Was ich heute anders machen würde
Der wichtigste Teil jeder Fuck-Up Story sind die Learnings. Rückblickend gibt es einige Dinge, die ich heute anders angehen würde:
Bessere Validierung der Zielgruppe: Manchmal sind wir so überzeugt von unserer Idee, dass wir vergessen, gründlich zu validieren, ob der Markt wirklich da ist.
Klarere Kommunikation mit Partnern: Verschiedene Stakeholder haben oft verschiedene Vorstellungen vom Erfolg eines Projekts. Diese Erwartungen frühzeitig zu klären, ist essentiell.
Realistischere Ressourcenplanung: Zeit, Geld und Energie sind begrenzt. Eine ehrliche Einschätzung dieser Ressourcen hätte möglicherweise andere Entscheidungen zur Folge gehabt.
Warum Fuck-Up Stories wichtig sind
In der Gründerszene wird viel über Erfolge gesprochen, aber wenig über Misserfolge. Dabei sind gescheiterte Projekte oft die wertvolleren Lehrmeister. Sie zeigen uns nicht nur, was nicht funktioniert, sondern auch, wie wir mit Rückschlägen umgehen und daraus lernen können.
Meine Geschichte mit YEP ist kein Einzelfall. Jeder erfolgreiche Gründer hat eine Sammlung von Projekten, die nicht den gewünschten Ausgang genommen haben. Der Unterschied liegt darin, wie wir mit diesen Erfahrungen umgehen und was wir daraus mitnehmen.
Der Wert des Scheiterns
Scheitern gehört zum Gründerdasein dazu. Es ist nicht das Ende der Welt, sondern oft der Beginn einer neuen, besseren Herangehensweise. Die Erfahrungen, die ich mit YEP gemacht habe, fließen heute in alle meine Projekte ein und machen sie stärker.
Wenn du selbst in einer ähnlichen Situation bist – mit einem Projekt kämpfst oder bereits Geld für dein Startup aufgenommen hast und unsicher bist, wie es weitergeht – dann kann ein offener Austausch über diese Herausforderungen sehr wertvoll sein.
Fazit
Das Young Entrepreneurs' Program war nicht der Erfolg, den ich mir vorgestellt hatte. Aber es war auch kein kompletter Verlust. Die Lektionen, die Verbindungen und die Erfahrungen, die daraus entstanden sind, haben meinen weiteren Weg geprägt.
Manchmal ist das Scheitern eines Projekts der erste Schritt zum Erfolg des nächsten. Wichtig ist, ehrlich zu reflektieren, offen über Misserfolge zu sprechen und die gewonnenen Erkenntnisse zu nutzen, um es beim nächsten Mal besser zu machen.
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