13. April 2026
Katharina Waeschenbach, Dearest: Wie eine App Beziehungen verbessert
Über diese Episode
Katharina Waeschenbach ist CEO und Gründerin von Dearest, einer App, die darauf abzielt, Beziehungen zu verbessern. Als Teil des #FemaleFebruary erzählt sie im Unicorn Bakery Podcast von ihrem Weg zur Gründung und den Herausforderungen beim Aufbau eines Remote-Only Teams.
Das Problem: Beziehungen brauchen Unterstützung
Dearest adressiert ein alltägliches, aber oft übersehenes Problem: Wie können wir unsere Beziehungen – ob romantisch, freundschaftlich oder familiär – aktiv verbessern? Die App bietet sowohl akute Hilfe in schwierigen Situationen als auch die Möglichkeit, langfristig neues Wissen über Beziehungen zu erlernen. Damit will Katharina nachhaltig die Qualität zwischenmenschlicher Verbindungen stärken.
Der Weg zur Gründung
Im Gespräch berichtet Katharina von ihrem Interesse am Gründen und dem richtigen Moment für den Schritt in die Selbstständigkeit. Wie viele Gründer:innen musste sie den Zeitpunkt finden, an dem Idee, Markt und persönliche Umstände zusammenpassten.
Prinzipien und Nutzererfahrung bei Dearest
Das System von Dearest basiert auf klaren Prinzipien, die Katharina im Detail erklärt. Der Prozess für Nutzer ist darauf ausgelegt, sowohl sofortige Unterstützung zu bieten als auch langfristiges Lernen zu ermöglichen. Dabei stellt sich die entscheidende Frage: Nehmen die Nutzer das Angebot tatsächlich an?
Corona als Wendepunkt
Die Pandemie hatte erhebliche Auswirkungen auf Dearest. Während viele Startups unter den Beschränkungen litten, ergaben sich für eine App, die sich auf Beziehungen fokussiert, auch neue Chancen. Menschen waren plötzlich mehr zu Hause, Beziehungen standen unter neuen Belastungen – und die Nachfrage nach Unterstützung stieg.
Herausforderungen beim Remote-Team-Building
Eine der größten Hürden für Katharina war der Aufbau und die produktive Führung eines Remote-Only Teams. Ohne physische Büroräume ein funktionierendes Team zu schaffen, erfordert besondere Strategien und Kommunikationsfähigkeiten. Diese Erfahrungen teilt sie offen und gibt praktische Einblicke in die Realität des Remote-Arbeitens.
Startup-Programme und Netzwerk
Katharina spricht über ihre Erfahrungen mit Programmen wie dem Google Startup Accelerator. Solche Programme können wertvoll sein, aber die Frage bleibt: Helfen sie wirklich beim Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens?
Besonders interessant sind ihre Gedanken zur Rolle des Netzwerks als Gründerin. Networking ist oft ein entscheidender Faktor für den Erfolg – aber wie baut man als Gründerin die richtigen Verbindungen auf?
Stolz und Lernerfahrungen
Auf die Frage, worauf sie besonders stolz ist, gibt Katharina ehrliche Einblicke in ihre Erfolge und die Momente, die sie besonders bewegt haben. Gleichzeitig teilt sie wertvolle Ratschläge mit anderen Gründer:innen – basierend auf ihren eigenen Erfahrungen mit Dearest.
Fazit: Beziehungen als Geschäftsmodell
Katharinas Geschichte zeigt, dass auch vermeintlich "weiche" Themen wie Beziehungen die Basis für erfolgreiche Startups bilden können. Mit Dearest adressiert sie ein universelles menschliches Bedürfnis und beweist, dass Remote-Teams und schwierige Marktbedingungen überwindbar sind – wenn die Vision stimmt und das Execution stark ist.
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