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13. April 2026

Gründung über Umwege: Chris Blooms Weg vom Praktikanten zum Startup-Gründer

Über diese Episode

Der klassische Gründerweg – direkt von der Uni ins eigene Startup – ist längst nicht für jeden der richtige. Chris Bloom ist das beste Beispiel dafür, dass es auch anders geht. Sein Weg zur Gründung war geprägt von Umwegen, die sich letztendlich als wertvoll erwiesen haben.

Der unkonventionelle Weg ins Startup-Ökosystem

Gründen war nicht immer so cool wie heute. Chris Bloom machte zunächst sein Abitur, absolvierte eine Ausbildung und lebte sogar in den USA, bevor er überhaupt mit der Startup-Welt in Berührung kam. Diese Erfahrungen außerhalb der typischen Gründerblase brachten ihm eine Lebenserfahrung mit, die vielen Direktgründern fehlt.

Den ersten echten Kontakt zur Startup-Szene bekam Chris durch ein Praktikum bei McKinsey. Dort schnupperte er erstmals richtige "Start-Up Luft" und entwickelte ein Gespür für Geschäftsmodelle und strategisches Denken. Nach einer weiteren kurzen Episode bei Bayer wagte er schließlich den Sprung und gründete sein erstes Startup: coursika.de.

Von der Idee zur Umsetzung

Die Entstehung der ersten Gründungsidee ist oft ein Prozess, der durch verschiedene Einflüsse und Erfahrungen geprägt wird. Bei Chris war es die Kombination aus seinen McKinsey-Erfahrungen und dem Verständnis für Marktbedürfnisse, die zur Idee für coursika.de führte.

Business Development: Die ersten Kunden gewinnen

Einer der kritischsten Punkte jeder Gründung ist die Kundenakquise. Chris teilt seine Erfahrungen, wie er in der Anfangsphase seines Unternehmens systematisch an die Kundengewinnung herangegangen ist. Business Development in der frühen Phase unterscheidet sich fundamental von späteren Wachstumsphasen – hier geht es oft um direkten, persönlichen Kontakt und das Verstehen der echten Kundenbedürfnisse.

SEO: Noch immer relevant oder überholt?

Eine Frage, die viele Gründer beschäftigt: Ist SEO heutzutage noch wichtig? Chris gibt seine Einschätzung dazu ab, basierend auf seinen praktischen Erfahrungen. In Zeiten von Social Media und bezahlter Werbung bleibt organische Sichtbarkeit ein wichtiger, oft unterschätzter Kanal.

Das Toolkit eines Gründers

Praktische Tools können den Gründeralltag erheblich erleichtern. Chris nutzt eine bewährte Kombination von Anwendungen:

  • Trello/Asana für Projektmanagement und Aufgabenverfolgung
  • Mailchimp für E-Mail-Marketing und Newsletter
  • Pipedrive für CRM und Sales-Management
  • Instapages für Landing Pages und Conversion-Optimierung

Diese Tool-Auswahl zeigt: Es muss nicht immer die teuerste Enterprise-Lösung sein. Oft reichen bewährte, kostengünstige Tools, um professionell zu arbeiten.

Die Lehre aus den Umwegen

Chris Blooms Geschichte zeigt, dass der "perfekte" Gründerweg nicht existiert. Umwege, verschiedene Berufserfahrungen und ein späterer Einstieg in die Startup-Welt können sogar Vorteile bringen. Sie schaffen ein breiteres Verständnis für Märkte, Kunden und Geschäftsprozesse.

Für angehende Gründer ist die wichtigste Botschaft: Es gibt nicht den einen richtigen Zeitpunkt oder Weg zur Gründung. Manchmal sind es gerade die gesammelten Erfahrungen abseits der typischen Startup-Laufbahn, die den entscheidenden Unterschied machen.

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